medienpädagogik


Unser Verständnis von Medienpädagogik

Die persönlichen Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Nutzung digitaler Medien sind eine wichtige Basis für unsere Arbeit in der Medienpädagogik.

Für uns ist ein wertschätzender Umgang mit Kindern und Jugendlichen – auch in Bezug auf ihre Mediennutzung – wichtig. Dabei orientieren wir uns an den jeweiligen individuellen Bedürfnissen.

Wir legen bei unserer Projektarbeit großen Wert auf gegenseitiges Kennenlernen und Beziehungsarbeit. Sie sind für uns Grundlage für einen offenen Austausch und ermöglichen ein erfolgreiches Arbeiten.

Die jeweiligen Themen werden durch aktive, kreative und ästhetische Gestaltung eines Medienprodukts in Gruppenarbeit bearbeitet. Dafür nutzen wir hauptsächlich Foto, Video oder Audio als Medien.

Inhaltlich werden technische, rechtliche, soziale und/oder ethische Aspekte der Mediennutzung behandelt. Zielsetzung unserer Arbeit ist weitgehend die Förderung von Medienkompetenzen. Die Erweiterung von selbstbestimmten Handlungsmöglichkeiten in der aktuellen und zukünftigen digitalen Gesellschaft ist hierbei für uns von zentraler Bedeutung.

SaveYourInternet

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

vielen Dank für Ihr Interesse. Leider steht unser Service heute nicht zur Verfügung. Wir protestieren gemeinsam mit der Autorenschaft der Wikipedia gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform, die im Parlament der Europäischen Union Ende März verabschiedet werden soll, und schalten unsere Seite für 24 Stunden ab.

Monatelang haben EU-Kommission, EU-Parlament und der EU-Rat im sogenannten Trilog hinter verschlossenen Türen an einem neuen EU-Urheberrecht gearbeitet. Im Kern geht es darum, die finanziellen Interessen der großen Medienkonzerne gegenüber Betreibern von Internetplattformen durchzusetzen.

Ausgetragen wird dieser Konflikt auf den Rücken der Internetnutzer und Kreativen. Diese müssen nach dem aktuellen Entwurf mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Das freie Internet, wie wir es kennen, könnte zu einem „Filternet“ verkommen, in dem Plattformbetreiber darüber entscheiden müssen, was wir schreiben, hochladen und sehen dürfen. Denn das geplante Gesetz schreibt Internetseiten und Apps vor, dass sie hochgeladene Inhalte präventiv auf Urheberrechtsverletzungen prüfen müssen. Selbst kleinere Unternehmen müssten demnach fehleranfällige, teure und technisch unausgereifte Uploadfilter einsetzen (Artikel 13) und für minimale Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um das sogenannte Leistungsschutzrecht einzuhalten (Artikel 11).

Wenn Sie unsere Kritik an der geplanten Urheberrechtsreform teilen, werden Sie aktiv: