Fantastische Akrobaten! Filmprojekt an der KAF


Das Projekt ist bereits in den Sommerferien gelaufen, aber es war zu gut um jetzt nicht darüber zu posten. Ich hatte nämlich endlich mal wieder ein Projekt an der Kinder-Akademie in Fulda. Nachdem mein letztes Filmprojekt an der KAF schon Jahre her ist und ich dort gerne Projekte mache, war ich schon im Vorfeld begeistert. Die Kinder-Akademie veranstaltet jedes Jahr in den Sommerferien eine Projektreihe zu einem bestimmten Themengebiet. In der vergangenen Jahren ging es bei der sog. Sommerakademie bspw. um Musik, Biologie, Energie. Meine Zusammenarbeit mit der KAF begann auch mit einem Sommerakademieprojekt: Sommer der Medien im Jahr 2004, ein Workshop zu Musikvideos. Danach hatte ich noch verschiedene andere Workshops zu Einstein, zu Hörspielen oder machte Videodokumentationen zu Veranstaltungen. Aber seit etwas über einen Jahr hatte ich nichts mehr für die KAF gemacht.

Bild: Fotos des Daumenkino

Bei dem diesjährigen Thema „Bewegung“ lag die Verbindung zu Film als „laufende Bilder“ nahe und ich wurde angefragt, ob ich nicht ein Workshop machen möchte. In enger Zusammen mit Martina Grohn von der KAF erarbeiteten wir die Grundidee und das Konzept: die teilnehmenden Kinder erfahren die Geschichte des Mediums Film – vom Lebensrad bis zum Youtube-Clip. Nach dem handlungsorientierten Ansatz sollte dies natürlich durch die Erstellung von eigenen Medienprodukten geschehen. Nach dem Besuch des Filmmuseums in Frankfurt in der Vorbereitung des Workshops bekamen wir auch die Schlüsselidee: Das Endprodukt sollte ein Remake des 1907 produzierten französischen Films „Les Kiriki – Acrobates japonais“ sein.

Der Weg dahin führt allerdings erst rückwärts durch die Zeit. Wir begannen mit dem Ist-Zustand und erstellten mit moderner Pocketkamera kleine Clips und gingen dann zu den Anfängen: den ersten bewegten Bildern. Im Laufe der Woche haben wir ein Lebensrad, ein Daumenkino mit Fotos und als Abschluss den Film „fortes acrobatae“ gedreht – ein unterhaltsamer Stummfilm mit beeindruckenden (Film)Tricks.

Um die Verbindung in die Moderne nicht zu verlieren, wurden immer wieder kurze Statements oder Berichte mit den Kameras aufgenommen, die als Veröffentlichung auf einen eigenen Youtube-Channel gestellt wurden. So konnten die Kinder Ihren Eltern die Erlebnisse der Wochen immer zeitnah zeigen (Wie wir bspw. den Zug bei der Exkursion zum Filmmuseum in Frankfurt verpasst hatten und nun die Ankunft und das Abholen der Kinder organisiert werden musste). Bestätigt auch durch das Feedback der Kinder und der Zuschauer der Abschlusspräsentation am Freitag können wir sagen: schön wars, gut wars, würden wir auch nochmal machen.

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