Smartphone-Nutzung in der Schule


In fast allen Schulen, die ich kenne, wird die Smartphone-Nutzung durch die SchülerInnen sehr kritisch gesehen. Die Palette reicht von striktem Verbot über „für Unterrichtszwecke zugelassen“ bis hin zu „eigentlich wird das gar nicht thematisiert“. Das hier aber auf jeden Fall Handlungsbedarf besteht und Schule zu dem Thema Stellung beziehen muss, ist aus medienpädagogischer Sicht schon lange klar. So laufen bei uns in den letzten Monaten auch immer mehr Anfragen in diese Richtung auf.

„Legalisierung“ der Smartphone-Nutzung?

Vor ein paar Wochen rief mich der stellvertretende Rektor der Hermann-Lietz-Schule in Hohenwehrda an und fragte, ob wir in seiner Schule eine Veranstaltung zu Thema Smartphone-Nutzung durchführen könnten. Die Schule möchte ab nächstem Schuljahr den Gebrauch von Smartphones durch die SchülerInnen zulassen. Momentan ist dies strikt verboten. Im Zuge der Vorbereitung dieser „Legalisierung“ der Geräte wurde zusammen mit den SchülerInnen ein Nutzungsvertrag ausgearbeitet, den jede/r SchülerIn

Wir wurden gebeten, den SchülernInnen auch noch einmal von „außen“ die Risiken zu verdeutlichen, die Smartphones oder besser gesagt deren gedankenlose Nutzung in sich bergen. Natürlich haben wir zunächst auch mit den SchülernInnen über positive Seiten der Geräte gesprochen, anschließend aber eben zu verschiedenen Themenfeldern mit ihnen gearbeitet, die ganz klar im präventiven Sektor liegen. Die Gruppen hatten insgesamt 3 Stunden Zeit, ein eigenes Plakat zu gestalten, welches die von ihnen gesammelten Ergebnisse wiederspielgelt und diese wurden in einer Abschlussveranstaltung den anderen Gruppen präsentiert.

Fazit

Der gesamte Verlauf des Projekts hat uns dazu veranlasst jetzt noch stärker in dieser Richtung zu Arbeiten. Wer also in einer Schule arbeitet und zu diesem Thema Gesprächsbedarf besteht, dann bitte gerne an uns wenden und wir können gemeinsam überlegen, wie man zusammen kommt.

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