Eltern-Apps


bardo01Beim abschließenden Elternabend vergangene Woche ging es um das Thema Sicherheit im Internet. Facebook und WhatsApp, welches vergangenen Donnerstag ja bekanntlich zu einem Thema geworden ist aber auch Smartphones und deren Nutzung durch Kinder. Ein Elternpaar stellte uns die Frage nach Möglichkeiten, die Nutzung von verschiedenen Webseiten oder Apps zu beschränken. Tatsächlich erwischten sie uns da auf dem falschen Fuß und wir konnten keine klare Aussage treffen. Ic h versprach aber, mich in dieser Frage schlau zu machen und sofort zu antworten, wenn mich die Eltern kontaktieren.

Das ist dann heute auch schon geschehen und ich habe geantwortet:

Hallo Frau A.-K.,

schön, dass Sie sich melden.
Ich habe nun eine kurze Recherche durchgeführt (ca. 1 Std.) und damit begonnen, verschiedene Apps und Berichte über Apps zusammen zu tragen. Wie vermutet, gestaltet sich der Markt hier ebenso vielfältig, wie bei allen anderen Apps, weswegen ich zunächst nur mit einigen Beispielen beginne.

Wie schon am Donnerstag angedeutet, bin ich/sind wir als Medienpädagogen nicht unbedingt Freunde von restriktiver Filterung. Als Vater kann ich aber auch verstehen, dass man seine Kinder vor Gefahren beschützen möchte. Ich habe hier nun also ein paar Filterprogramme ausgewählt, die mir eine „gute Mischung“ aus Filterlösung („Schlechte“ oder gefährliche Inhalte werden nicht angezeigt), Sicherheitsaspekten (das Smartphone sollte nicht von Viren befallen werden) und „Nutze die Möglichkeiten des Netzes“ bieten.

Getestet habe ich die Programme jedoch nicht. Hier sollten Sie sich eventuell die Bewertungen im Playstore ansehen, welche oftmals einen guten Aufschluss über die Qualitäten und auch Schwachstellen geben können. Ganz toll fände ich es natürlich, wenn Sie mir/uns eine Rückmeldung geben würden, für welche App Sie sich letztendlich entschieden haben und welche Erfahrungen Sie damit gemacht haben.

Ich würde gerne noch an Sie appellieren, wenn Sie eine der aufgeführten Apps installieren, sich nicht allein auf diese zu verlassen. Die Filter sind immer nur so wirksam, wie sie dem Wunsch ihres Kindes, die Welt (und zwar auch die digitale) zu entdecken nicht im Wege stehen. Früher oder später wird der Wunsch des Kindes kommen, auch die Grenzen der Software zu überwinden. Das kann sich auch im gemeinsamen Gespräch ergeben. Dann sollten Sie die Möglichkeit in Erwägung ziehen, die Grenzen zu lockern und Ihrem Kind mehr Freiheiten zugestehen.
Bleiben Sie gesprächsbereit und hören Sie sich die Argumente ihres Kindes an, warum es die ein oder andere App oder Internetseite nutzen möchte und entscheiden Sie dann darüber, welche Rechte Sie zugestehen.

Jetzt bleibt mir nur erst einmal, Ihnen und Ihrem Kind einen guten Start ins Smartphone-Alter zu wünschen

Hier geht´s zu den Fundstücken

Viele Grüße

Jetzt würde mich dann mal interessieren, welche Apps unsere Leser so empfehlen würden. Vielleicht können wir meine kleine Sammlung ja etwas erweitern?

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