Praktikantin Nathalie berichtet über ihre erste Woche bei flmrflx


Seit vergangener Woche haben wir eine Praktikantin bei uns. Oftmals handelt es sich dabei um Schüler, die in das Berufsfeld von Mediengestaltern reinschnuppern möchten. Wie der uns wohlgesonnene Leser weiss, kommen wir alle aus dem pädagogischen Bereich und deswegen nehmen wir die Chance auch immer gerne wahr, Praktikanten bei uns für ein paar Wochen zu beschäftigen und ihnen einen kleinen Einblick in unser Geschäft zu vermitteln. Je nach Auftragslage können sie dann bei verschiedenen Projekten anwesend sein. Nathalie hatte die Möglichkeit, bei einem medienpädagogischen Projekt teilzunehmen. Was erst mal unsexy unspannend klingt, wenn man sich das aus Sicht eines Menschen vorstellt, der eigentlich Bilder bearbeiten möchte, Filme drehen und schneiden lernen, oder beim Licht setzen dabei sein will. Aber bei den Projekten, die wir machen greifen eben doch verschiedene Prozesse ineinander, sodass Nathalie auch im pädagogischen Projekt etwas über Medien, deren Wirkung und Entstehung erfahren hat.

Hier ihr Bericht über die ersten Tage:

In der ersten Woche des Praktikums sind wir nach Bad Hersfeld gefahren, dort habe ich an einem Projekt teilgenommen, in dem wir Migranten geholfen haben, eine Online Visitenkarte zu erstellen. Wir haben uns alle bei wordpress.com registriert und angefangen, unseren Blog zu gestalten. Herr Christ hat uns erklärt, was wir alles wissen müssen, um eine Online Bewerbung zu erstellen und welche Einstellungen notwendig sind, um unsere Daten zu schützen. Zuerst haben wir eine Seiten erstellt und unsere Kenntnisse hinzugefügt.

Am nächsten Tag haben wir die Grundkenntnisse der Fotografie erklärt bekommen. Wo man im Bild ein Objekt oder eine Person am besten positioniert, was die goldene Mitte ist und aus welcher Perspektive man am besten fotografiert. Wir haben zuerst Probebilder geschossen, um zu sehen, worauf wir besser achten müssen. Danach haben wir Zeit bekommen, um schöne Bilder von uns zu schießen. Wir hatten die Möglichkeit, uns schöne Plätze zu suchen und uns in Ruhe zu überlegen, was für Bilder wir im Blog veröffentlichen wollen. Anschließend haben wir die Fotos mit Photoscape bearbeitet und den Blogs beigefügt.

Mittwochmorgen haben wir angefangen, weiter an unseren Blogs zu arbeiten. Wir haben weitere Seiten hinzugefügt, die uns selbst und unsere Wünsche beschreiben. Gegen elf Uhr sind wir spontan zu zwei Betrieben gefahren, wo die Jugendlichen Bilder schießen konnten, worauf sie zeigen, was sie werden wollen und dass sie sich damit auch schon beschäftigt haben, indem sie sich im Internet oder in Betrieben über diesen Beruf informiert haben. Nachdem wir zurück waren, wurden die Bilder wieder mit Photoscape bearbeitet und den Blogs beigefügt.

Der Donnerstag verlief sehr ruhig, wir haben weiter an unseren Blogs gearbeitet, da sie noch nicht „Perfekt“ waren und haben weitere Seiten hinzugefügt, wie zum Beispiel eine Seite mit einem Impressum, welches Pflicht ist, unseren Lebenslauf und Kontaktdaten.

Am Freitag haben wir uns noch mal alles in Ruhe angesehen, verbessert und ein paar Einstellungen geändert. Die Jugendlichen wurden gefragt, ob sie ihren Blog veröffentlichen wollen, oder ihn Privat halten wollen. Zwei von ihnen haben sich für die Veröffentlichung entschieden und ihren Blog ein paar Arbeiterinnen aus dem Haus gezeigt. Zum Schluss wurden wir gefragt, was wir an diesem Projekt gut fanden und was wir nicht so gut fanden.

Im Allgemeinen kann ich persönlich dem Feedback der Jugendlichen zustimmen und sagen, dass ich das Projekt sehr gut fand und sehr viel gelernt habe, was ich für meinen persönlichen Blog oder für die Zukunft gebrauchen könnte. Ich fand es sehr interessant, mal in die Welt anderer zu schauen und zu sehen, dass es im Alltag für sie nicht so leicht ist, wie es so oft scheint.

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