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MS2Zum wiederholten Mal führen wir zur Zeit das Computerspielmodul an der Fachschule für Sozialpädagogik in der Marienschule Fulda durch, in dem es um den Umgang mit elektronischen Bildschirmspielen bei Kindern und Jugendlichen geht. Die angehenden ErzieherInnen erhalten sowohl einen theoretischen als auch einen praktischen Einblick in die Materie, der sie auch in ihrem zukünftigen Arbeitsfeld immer wieder begegnen werden.

Erziehung ist immer auch ein Aushandeln von Kompromissen im Umgang mit den verschiedensten Einflüssen. Dies betrifft natürlich auch die Medienerziehung. Sollen Kinder zu einem selbstbestimmten Medienumgang erzogen werden, so müssen sich auch die Erziehenden über geänderte Bedingungen informieren und diese dann in ihre Erziehungskonzepte mit einfließen lassen.

Aus diesem Grund führen wir im Rahmen des Moduls auch den Computerspiele-Selbstversuch durch, in dem die Teilnehmer an ingesamt 4 Stationen unterschiedliche Genres in der aktiven Auseinandersetzung kennen lernen.

Im weiteren Verlauf bilden die TeilnehmerInnen Kleingruppen und erarbeiten selbständig verschiedene Präsentationen zu unterschiedlichen Schwerpunkten, wie z.B. Gewaltdarstellung, Computerspielsucht oder pädagogische Ansätze

WPU SchnittInsgesamt 23 Schüler aus fünf 10. Klassen nehmen an meinem Wahl-Pflicht-Unterricht (WPU) – Medien an der Wernher-von-Braun-Schule in Neuhof teil. Im November vergangenen Jahres beschlossen wir, an dem Wettbewerb des hessischen Rundfunks: “Meine Ausbildung” teil zu nehmen. Ziel ist es, einen Film zum Thema Ausbildung zu drehen.

Mit einer Gruppe von über zwanzig Jugendlichen ist man in hohem Maße darauf angewiesen, dass die Teilnehmer diszipliniert an dem Projekt arbeiten. Dieser Punkt erhält eine noch tragendere Rolle, wenn nicht nur ein Film geplant, gedreht und geschnitten wird, sondern 3 Stück. Und das in der Schule, also mit Arbeitseinheiten von nicht mehr als 2,25 Stunden pro Woche.

Die Schüler und Schülerinnnen haben hier bis zum jetztigen Zeitpunkt schon außerordentliches geleistet und waren teilweise sogar in ihrer Freizeit mit Kamera und Mikro unterwegs, um die benötigten Aufnahmen zu machen.

In der Arbeitsphase des Filmschnitts müssen nun 17 Schülerinnen und Schülern die nicht direkt am Schnitt beteiligt sind, mit Aufgaben versorgt und “bei der Stange” gehalten werden. Aus diesem Grund sollten die drei Gruppen nun eine kurze Beschreibung ihrer Arbeit am Film schreiben:

Probetag:

Wir haben bei einem Wettbewerb für den Hessischen Rundfunk mitgemacht,  indem wir einen Film für eine Ausbildung gedreht haben. Das Thema konnten wir uns selbst aussuchen und das fanden wir alle ganz schön, da wir so unsere eigenen Ideen miteinbringen konnten und so in jeder Gruppe ein anderes Thema entstanden ist. Wir hatten das Thema  „Probetag“. In unserer Gruppe waren die Meinungen sehr verschieden, ob wir an diesem Wettbewerb teilnehmen wollten oder nicht. Zum Schluss haben dann so ziemlich alle mitgezogen allerdings waren einige noch ein bisschen skeptisch. Am Anfang des Films war es noch sehr unorganisiert und ungeplant was wir eigentlich Drehen wollten. Keiner hatte sich zuständig dafür gefühlt das irgendwie zu organisieren. Doch dann hatten die Mädels die Organisation und Planung übernommen und es hat dann auch alles so geklappt wie wir es wollten und die restlichen Mitglieder aus der Gruppe waren nun auch begeistert einen Film zu drehen, da sie nun auch wussten, dass man da Geld gewinnen kann. Die Drehtage waren sehr chaotisch da wir alle am Anfang immer wieder in die Kamera geguckt haben und wir alle ziemlich genervt waren. Nach einiger Zeit wusste jeder alles besser und es funktionierte. Insgesamt hatten wir alle ziemlich viel Spaß beim Drehen und die Szenen angucken und jetzt ziehen auch alle an einen Strang, dass der Film richtig gut wird und wir den Hessischen Rundfunk rocken werden.

Der Traum vom Rampenlicht:

In unserem Film „Der Traum vom Rampenlicht“ geht es um zwei Freundinnen. Sie unterhalten sich über ihre Zukunft nach der Schule. Als Valentina von ihrer Freundin Lona erfährt, dass Sie die Schule abbrechen will, ist Sie geschockt.

Sie setzt alles daran, das Lona erst die Schule beendet und dann ihren Traum lebt. Jedoch lässt Lona sich nicht von ihrem Traum abbringen. Sie ist stur und träumt in ihrer  eigenen Welt weiter. Valentina ist fertig und fragt Herr Müller um Rat. Doch alle möglichen Gespräche scheitern.

Ihr letzter Ausweg ist Frau Rama. Diese hat durch eine frühere Karriere alles aufgegeben und hat alles verloren, da die Karriere scheiterte. Doch all die Ratschläge und Tipps von einem früheren Star helfen nicht, Lona sieht die Realität nicht und hört auf niemanden.

Doch dann kommt die entscheidende Idee. Herr Müller organisiert eine Berufsberaterin, Frau Neumann. Durch Fragen und verschiedene Anmerkungen passiert jedoch immer noch nichts.  Als Valentina dazu trifft gibt es einen Streit.

Alle reden auf Lona ein und dann wird sie schließlich vernünftig. Sie sieht ein, dass es unüberlegte dumme Idee war, die Schule abbrechen zu wollen. Sie beendet die Schule erst und versucht dann Ihr Glück im Rampenlicht.

Am Ende bedankt sich Lona bei Ihrer Freundin Valentina und Sie umarmen sich.

Was wollen wir werden?

Larissa weiß nicht, was sie mit ihrer Zukunft anfangen soll! Auf der Suche nach Orientierung fragt sie bei ihren Klassenkameradinnen nach. Können diese ihr die Entscheidung erleichtern?

 

Zu diesem Thema arbeiteten wir in den letzten zwei Monaten in der Fachschule für Sozialpädagogik mit Schülerinnen der Klasse FS1. Nachdem wir uns in einer einführenden Stunde inhaltlich mit dem Thema auseinandergesetzt hatten, machten sie sich ans Geschichten entwickeln.

Umgesetzt wurde das Projekt mit der Software “ComicLife” von plasq, welches eine einfach Methode darstellt, um aus gewöhnlichen Fotos ein Comic zu fertigen.

Comics anschauen

An der höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz der Stiftung Marienschule Fulda arbeiten wir im Rahmen des von uns konzipierten Projektes “Medienkinder – Kindermedien” und bilden dort zusammen mit der Fachlehrerin Maria Leitschuh angehende Erzieherinnen und Sozialassistentinnen im Fachunterricht “Medienerziehung” aus. Das Projekt wird finanziert von der hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR). Organisatorisch und auch technisch arbeiten wir mit dem Medienprojektzentrum Offener Kanal Fulda zusammen.

Hörspiele eignen sich sehr gut, um zum Beispiel ein Projekt mit Kindern durchzuführen. In solchen Projekten lernen die Kleinen, dass sie Medien auch kreativ gestaltend nutzen können. Die zukünftigen Erzieherinnen und Sozialassistentinnen erfahren eine neue Methode für die Arbeit an unterschiedlichen Themenbereichen.

weiter lesen und hören

Mit dem Schreiben vom 28.06.2011 ist nun die filmreflex medienpädagogik GbR für die Dauer von 4 Jahren vom Fachbereich Sozialwesen der Universität Kassel als Praxisstelle für Berufspraktische Studien (BPS) und fürs Berufspraktikum anerkannt. Somit dürfen wir also Studierende des Fachbereichs im Rahmen BPS oder des Anerkennungspraktikums ausbilden.