Zum wiederholten Mal führen wir zur Zeit das Computerspielmodul an der Fachschule für Sozialpädagogik in der Marienschule Fulda durch, in dem es um den Umgang mit elektronischen Bildschirmspielen bei Kindern und Jugendlichen geht. Die angehenden ErzieherInnen erhalten sowohl einen theoretischen als auch einen praktischen Einblick in die Materie, der sie auch in ihrem zukünftigen Arbeitsfeld immer wieder begegnen werden.
Erziehung ist immer auch ein Aushandeln von Kompromissen im Umgang mit den verschiedensten Einflüssen. Dies betrifft natürlich auch die Medienerziehung. Sollen Kinder zu einem selbstbestimmten Medienumgang erzogen werden, so müssen sich auch die Erziehenden über geänderte Bedingungen informieren und diese dann in ihre Erziehungskonzepte mit einfließen lassen.
Aus diesem Grund führen wir im Rahmen des Moduls auch den Computerspiele-Selbstversuch durch, in dem die Teilnehmer an ingesamt 4 Stationen unterschiedliche Genres in der aktiven Auseinandersetzung kennen lernen.
Im weiteren Verlauf bilden die TeilnehmerInnen Kleingruppen und erarbeiten selbständig verschiedene Präsentationen zu unterschiedlichen Schwerpunkten, wie z.B. Gewaltdarstellung, Computerspielsucht oder pädagogische Ansätze
Streitpunkte zwischen Jungs und den Eltern gibt es mehr als genug, wenn es um Computerspiele geht. Da sind die übermäßig langen Spielzeiten, die Gewaltdarstellungen in vielen Spielen oder eben auch die Gefahr der Computerspielabhängigkeit, die dazu führen, dass Eltern an das Thema sehr vorsichtig ran gehen und es dem Jugendlichen im Zweifelsfall einfach mal verbieten, sich das neue Spiel zu installieren. Mit der 7. Jahrgangsstufe der Winfriedschule in Fulda führten wir in den vergangenen zwei Tagen das Projekt “Computerspielexperten” durch. Wir thematisierten mit den Teilnehmern die Probleme, die im Bezug mit ihrem Lieblingsmedium immer wieder zu Tage treten. Richtig schlimmen Streit mit den Eltern gab es bei den Teilnehmern bis dato zwar noch nicht, aber die Punkte, wo sich Konflikte auftun können hatten doch alle auf der Rechnung.
An der Fachschule für Sozialpädagogik führen wir mit angehenden Erzieherinnen ein Computerspielmodul durch. Dort recherchieren Kleingruppen zu verschiedenen Themen wir Computerspielsucht, Gewalt in Computerspielen, Lernspiele, Faszination von Computerspielen und pädagogische Ansätze für Computerspiele. weiterlesen
Im Rahmen unserer Projektreihe “Medienkinder-Kindermedien” arbeiten wir zur Zeit an der höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz der Stiftung Marienschule Fulda. Zum zweiten Mal führen wir das Computerspielmodul dort mit einer Klasse der Fachschule durch.
Die angehenden Erzieherinnen bekommen von uns eine Einführung in die Thematik der Computer- und Konsolenspiele, eine kleine Genrekunde und erarbeiten im Verlaufe des Projekts diverse Hausarbeiten zu Unterthemen aus dem Bereich.
Ein Termin beschäftigt sich mit der aktiven Auseinandersetzung mit Spielinhalten. Und wie das mit Spielen so ist, setzt man sich am aktivsten damit auseinander, wenn man sie selbst spielt. In dem Termin probieren die Teilnehmer an 5 verschiedenen Stationen aus und bewerten die Spiele anschließend hinsichtlich eines Kriterienkatalogs.
Zu Beginn des neuen Schuljahres starteten wir mit dem Projekt „Computerspielexperten“ mit der siebten Jahrgangsstufe der Winfriedschule Fulda, welches im Auftrag der Jugendförderung des Jugendamtes des Landkreises Fulda stattfand.![]()
Für die beiden Projekttage am 17. und 18. August wurden die Schülerinnen und Schüler in geschlechtsspezifische Projektarbeit aufgeteilt. Während die Mädchen an einem Workshop des Kasseler Vereins „Kabera“ (http://www.kabera.de/) zum Thema Prävention von Essstörungen teilnahmen, bearbeiteten die Jungen mit uns das Themenfeld der Computerspiele.